Quelle: pio.offenbach.de
Abgerufen am 17.06.2019



Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2001 - 2006

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Drucksachen-Abteilung I (A)                                                         Ausgegeben am 18.09.2003

                                                                                                          Eing. Dat. 09.09.2003

 

Nr. 546

 

 

Unterirdische Müllbehälter
Antrag SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FWG vom 09.09.2003, DS I (A) 546

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat möge, in Zusammenarbeit mit dem ESO, prüfen und berichten:

1. Ob in Offenbach an Standorten des öffentlichen Lebens (Fußgängerzone,
    ausgewählte zentrale Bushaltestellen, städtische Parks) unterirdische Müllbehälter
    errichtet werden können und welche Kosten damit verbunden sind.

2. Ob in diesem Zusammenhang auch die Errichtung von unterirdischen
    Glascontainern in Offenbach umsetzbar ist.

Begründung:

Wie jüngst der Presse zu entnehmen war, wird die Stadt Hanau in den kommenden Monaten sogenannte „Unterflur-Müllbehälter“ installieren. Die Stadt-Verantwortlichen versprechen sich davon ein gepflegteres Stadtbild aber vor allem auch eine Kostenersparnis, da die Behälter mit einem Fassungsvermögen von 635 Litern nicht mehr täglich, sondern nur noch wöchentlich geleert werden müssen. Für die unterirdischen Müllbehälter spricht auch, dass sie gegen Vandalismus sehr viel resistenter sind, als die herkömmlichen öffentlichen Papierkörbe.
Auch sprechen positive Erfahrungen mit den Unterflur-Behältern aus Städten wie Bremerhaven für diese Form der Abfallentsorgung im öffentlichen Raum.
In diesem Zusammenhang möchten die antragstellenden Fraktionen auch geprüft wissen, ob neben den Müllbehältern auch Glascontainer unterirdisch installiert werden können, da auch hier die Vorteile gegenüber den bisherigen Glascontainern in optischer und wirtschaftlicher Hinsicht überwiegen dürften. So ist schon allein die zu erwartende wesentlich geringere Lärmbelästigung ein Argument pro unterirdische Glassammelbehälter.
Den antragstellenden Fraktionen ist  seit jeher die Verschönerung des städtischen Erscheinungsbildes ein Hauptanliegen. Die verschiedenen Baumaßnahmen, wie zuletzt die Neugestaltung des Hugenottenplatzes oder jetzt die weitere Fertigstellung  der Fußgängerzone in der Herrnstraße, sind Beispiele für eine erfolgreiche städtebauliche Politik in Offenbach. Mit der Installation von unterirdischen Müllbehältern würde ein weiterer Schritt in Richtung sauberes und dadurch attraktives Offenbach getan und das bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit.

 

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