Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2001 - 2006

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Drucksachen-Abteilung I (A)                                                          Ausgegeben am 04.03.2004

                                                                                                          Eing. Dat. 03.03.2004

 

Nr. 642

 

 

 

Verkehrsführung Bismarckstraße
Antrag der CDU vom 03.03.2004, DS I (A) 642



Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Bismarckstraße zwischen Kaiserstraße und Waldstraße wird wieder gegenläufig für den Kraftverkehr geöffnet.


Begründung:

 

In den 80-er Jahren wurde die Bismarckstraße im genannten Bereich für den Kraftverkehr – ausgenommen Omnibusse – in östliche Richtung geschlossen. Der Individualverkehr war gezwungen, am Hauptbahnhof von der Bismarckstraße kommend nach links in die Kaiserstraße abzubiegen. Zusätzlich wurden im genannten Bereich hohe Bordsteine aufgebaut, um den Individualverkehr vom Busverkehr zu trennen.

Dies führte und führt weiter zu umfangreichen Diskussionen, zahlreiche Bewohner der betroffenen Anwesen können mit ihrem Pkw die Hofeinfahrt nicht mehr erreichen.

 

Immer wieder wurde nach zahlreichen Initiativen der CDU-Fraktion, die Straßenführung wieder frei zu geben, darauf verwiesen, „man warte die Inbetriebnahme der S-Bahn in den Rodgau ab“.

Diese läuft seit über einem Vierteljahr; der bisherige Hauptbahnhof und Busbahnhof haben von ihrer ursprünglichen Bedeutung erheblich verloren.

 

Leider bestehen die Behinderungen für den Individualverkehr nach wie vor fort; es bleibt die Kaiserstraße als einziger Weg in die Innenstadt.

Auch dort ergeben sich durch den – begrüßenswerten – Neubau des Justizzentrums weitere Verkehrsbehinderungen.

 

Die antragstellende Fraktion geht davon aus, dass durch die Freigabe der Bismarckstraße in östliche Richtung bis zur Waldstraße der Leichtigkeit und Sicherheit des Verkehrs geholfen werden kann.

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