Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2001 - 2006

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Drucksachen-Abteilung II (A)                                                       Ausgegeben am 12.12.2005

                                                                                                        Eing. Dat. 24.11.2005

 

 

 

Nr. 823/147

 

Dez.: I

 

 

 

Visuelle Verbesserung der Betonobjekte im Dreieichpark

hier: Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21.04.2005, DS I (A) 823/1
dazu: Magistratsvorlage Nr. 441/05 vom 23.11.2005


Die Stadtverordnetenversammlung hat am 21.04.2005 folgenden Beschluss gefasst:

Der Magistrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzbeirat zu prüfen und zu berichten, ob es angebracht ist, die im Dreieichpark erhaltenen Ausstellungsstücke der Gewerbeausstellung von 1879 zu konservieren bzw. zu sanieren, und welche Kosten der Stadt dabei entstehen. Weiterhin soll geprüft werden, ob eine Hinweistafel auf die Betonobjekte günstig zu realisieren ist, und ob die Betonobjekte durch behutsamen Grünschnitt besser zur Geltung gebracht werden können.

Hierzu wird wie folgt berichtet:

Im Rahmen der Haushaltsanmeldung für 2006 sind für die Sanierung der Betonobjekte im Dreieichpark auf der Haushaltsstelle 58000.94080 „Sanierung Betonobjekte Dreieichpark" im Vermögenshaushalt 80.000,00 Euro eingestellt. Eine entsprechende Projektvorlage wird den Gremien nach Bereitstellung der Haushaltsmittel im II. Quartal 2006 zur Entscheidung vorgelegt.


Eine Sanierung/Konservierung der Betonobjekte ist aufgrund der historischen Bedeutung für die Entwicklungsgeschichte des Baustoffes Beton (ältester erhaltener Betonbau ohne Stahlbewehrung) sowie als Teil der Route der Industriekultur angebracht und sinnvoll. Eine optische Umfeldverbesserung und ein behutsamer Grünschnitt werden im Rahmen des zu erarbeitenden Sanierungskonzeptes berücksichtigt. Die Denkmalschutzbehörde sowie der Denkmalschutzbeirat werden in den Planungsprozess eingebunden.

Ein kostengünstiges Konzept für eine Hinweistafel wird zur Zeit in Zusammenarbeit mit dem Facharbeitskreis Route der Industriekultur Rhein-Main erarbeitet und vom Facharbeitskreis entsprechend finanziell unterstützt.