Quelle: pio.offenbach.de
Abgerufen am 16.07.2019



Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2006 - 2011

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Drucksachen-Abteilung I (A)                                               Ausgegeben am 08.01.2007

                                                                                               Eing. Dat. 21.12.2006

 

Nr. 109

 

Dez.: I (Amt 60)

 

 

 

Wärmedämmmaßnahmen im Dachgeschoss der Leibnizschule
Parkstraße, Offenbach a.M.
hier: Projektbeschluss
Antrag Magistratsvorlage Nr. 462/06 vom 20.12.2006, DS I (A) 109


Der Magistrat beantragt, dass die Stadtverordnetenversammlung wie folgt beschließt:

1. Den Wärmedämmmaßnahmen im Dachgeschoss der Leibnizschule Parkstraße,
    nach der von der EEG in Verbindung mit Dritten erstellten und vom Revisionsamt
    geprüften detaillierten Kostenberechnung, abschließend mit 210.000,00 €
    einschließlich Planungskosten, wird zugestimmt.

2. Die erforderlichen Mittel werden bewilligt und wie folgt bereitgestellt:

    Haushaltsstelle 23010.94010 „Leibnizschule-Parkstr., Wärmedämmung
    Dachgeschoss 3. OG"

3. Haushaltsmittel
    bis Ende 2006:                 40.000,00 €

    Haushaltsplan 2007:         170.000.00 €

    Gesamt:                          210.000.00 €

4. Die Finanzierung erfolgt aus Kreditmarktmitteln im Rahmen der Gesamtdeckung
    des Vermögenshaushaltes.

5 Die Abwicklung der Maßnahme wird der EEG ab Leistungsstufe III gemäß
   Rahmenvertrag treuhänderisch übertragen.


Begründung:

 

Im Altbau der Leibnizschule Parkstraße befindet sich als Wärmedämmung zwischen den Klassenräumen im ausgebauten Dachgeschoss und dem unbeheizten Dachraum, auf der obersten Geschossdecke eine minimale, größtenteils verrottete Steinwollelage von ursprünglich 5 cm Stärke. Unter der vorhandenen Wärmedäm­mung ist keine Folienlage angebracht. Deshalb kann es durch die Fugen der Kassettendecken in den Klassenräumen zu Einrieselung von Steinwollefasern kommen.

 

Infolge der unzureichenden Wärmedämmung, sind die Räume im Sommer häufig überhitzt. Im Winter dagegen kühlen die Räume stark aus und sind trotz hohem Energieaufwand für die Beheizung in ihrer Nutzung eingeschränkt.

 

Die vorliegende Planung sieht vor, eine neue Wärmedämmung aus mineralischem Dämmstoff, mit einer Schichtdicke von 20 cm, auf der obersten Geschossdecke auf­zubringen. Unter der Dämmschicht wird eine Dampfbremsfolie eingebaut, die neben ihrer bauphysikalischen Wirkung auch die Einrieselung von Dämmstofffasern in die darunterliegenden Räume verhindert. Bei den nicht zugänglichen Trempel- und Ab­seitenbereichen wird ein Zellulosedämmstoff im Einblasverfahren eingesetzt.

 

In den beiden, derzeit zwischen Fußboden, Dachgeschoss und nicht ausgebautem Dachraum völlig offenen Bereichen unter dem Uhrenturm, ist die Dachgeschoss­decke zimmermannsmäßig, mittels neu einzubauender Balkenlagen zu schließen.

 

Im Anschluss an die Wärmedämmarbeiten ist zur Sicherstellung der Begehbarkeit des Dachraumes die Montage der an die neue Höhe der Wärmedämmung ange-passten Bohlen-Laufstege vorgesehen.

 

Gemäß der von der EEG in Zusammenarbeit mit Dritten erstellten und vom Revisi­onsamt geprüften detaillierten Kostenberechnung betragen die Gesamtkosten 210.000,00 €.

 

Entsprechend dem Rahmenvertrag vom 21.12.2005 (Magistratsbeschluss Nr. 393/05 vom  19.10.2005 und Stadtverordnetenbeschluss DS l (A) 108 vom 17.11.2005) übernimmt die EEG ab 01.01.2006 treuhänderisch die Auftragsvergabe und Zahlungsabwicklung während der Ausführung von Projekten (Leistungsstufe III) mittels eines ihr zur Verfügung gestellten projektspezifischen Treuhandkontos.

 

Die Haushaltsmittelbereitstellung sowie die Finanzierung der Maßnahme erfolgen entsprechend dem Antragstenor.

 

Eine Folgekostenberechnung entfällt (übliche Darlehenszinsen und -tilgungen).

 

Im Büro der ehrenamtlichen Magistratsmitglieder und anschließend im Büro der Stadtverordnetenversammlung liegen die Planungsunterlagen sowie eine detaillierte Kostenberechnung zur Einsichtnahme aus.

Dieser Text wurde mit dem "Politischen Informationssystem Offenbach" erstellt. Er dient nur der Information und ist nicht rechtsverbindlich. Etwaige Abweichungen des Layouts gegenüber dem Original sind technisch bedingt und können nicht verhindert werden.