Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2011 - 2016

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2011-16/DS-I(A)0604/1                                                      Ausgegeben am 24.09.2014

                                                                                               Eing. Dat. 24.09.2014

 

 

 

 

 

Ausweisung neuer Park-and-Ride-Plätze mit Anschlussmobilität

Änderungsantrag CDU vom 24.09.2014

 

 

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

 

Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, an welchen Stellen in Offenbach Quartiersparkhäuser errichtet werden können, die jeweiligen Eigentumsverhältnisse darzulegen und eventuell entstehende Kosten zu beziffern.

 

 

Begründung:

 

Der Ursprungsantrag verkennt das Problem und geht an der Sache vorbei.

Es trifft zwar zu, dass durch zunehmende Bebauung, die übermäßige Ausgabe von Sonderparkausweisen und die Stellplatzsatzung, der Parkdruck für Bewohner und deren Besucher stetig steigt. Dem kann aber nicht durch P&R-Plätze abgeholfen werden, die einen völlig anderen Zweck verfolgen.

 

Abgesehen davon, dass der Platz am Ostbahnhof lediglich ein vermieteter Privatparkplatz ist, gibt es in Offenbach nur an den S-Bahn-Stationen Waldhof und Bieberer Bahnhof P&R-Plätze, letzterer wird aber regelmäßig durch Anwohner belegt.

 

Vielmehr erscheint es notwendig, an geeigneten Stellen die Errichtung von Quartiersparkhäusern zu prüfen, wie dies in der westlichen Nachbarstadt erfolgte und derzeit z. B. im Ostend bzw. Bornheim vorgesehen ist.

 

Hierüber wurde auch in Offenbach schon einmal nachgedacht, anstelle des inzwischen wenig genutzten Busbahnhofs am Hauptbahnhof ein Quartiersparkhaus für die südliche Innenstadt zu errichten. Zweifellos würde hierdurch der erhebliche Parkdruck auf diesen Bereich verringert, so dass diese Idee wieder aufgegriffen werden sollte.

 

Auch gibt es andere Orte und Stadtteile in Offenbach, wo dies angebracht und notwendig erscheint.

 

Daher möge der Magistrat einen entsprechenden Bericht zügig erstellen und der Stadtverordnetenversammlung vorlegen.