Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2016 - 2021

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2016-21/DS-I(A)0227/1                                                      Ausgegeben am 19.06.2017

                                                                                               Eing. Dat. 19.06.2017

 

 

 

 

 

Ausführung des Schulentwicklungsplans 2013 vom 24.07.2014 und Anpassung der Schulplätze an die aktuelle Bevölkerungsentwicklung bis zum Schuljahr 2023/24
hier: Beschluss zur rechtzeitigen Bedarfssicherstellung

Änderungsantrag SPD vom 19.06.2017

 

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Der Antrag wird wie folgt geändert:

 

1. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Prognose der Schülerzahlen zur Kenntnis und fordert den Magistrat auf, die zusätzlich zum Schulentwicklungsplan 2013 vorgeschlagenen schulorganisatorischen und baulichen Maßnahmen schnellstmöglich in einer Fortschreibung des Schulentwicklungsplans vorzulegen. Dabei sind die Tabelle Planungspotential/Wohnen und deren Auswirkung auf die Schülerentwicklung darzustellen.

 

2. Die Stadtverordnetenversammlung stellt fest, dass die Erweiterung der Zügigkeit an der Eichendorffschule, der Friedrich-Ebert-Schule, der Humboldtschule, der Mathildenschule und der Wilhelmschule bereits im beschlossenen Schulentwicklungsplan vorgesehen ist und deshalb ohne weitere Verzögerung in Planung gehen kann.

 

3. Die Stadtverordnetenversammlung stellt des Weiteren fest, dass auch eine neue Grundschule im Baugebiet Bieber-Nord bereits Beschlusslage ist und erwartet eine konkrete Projektvorlage, die eine Beschulung ab Schuljahr 2019/20 zulässt.

 

4. Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat auf, darzulegen, ob bei weiter steigenden Schülerzahlen ein weiterer Grundschulstandort in der Innenstadt lediglich zweizügig ausgerichtet sein sollte. Gerade in der Innenstadt ist die Auslastung der bestehenden Schulen bereits heute eine pädagogische Herausforderung, sodass der Standort für eine vierzügige Innenstadtgrundschule im Schulentwicklungsplan vorzusehen ist.

 

5. Die Stadtverordnetenversammlung begrüßt das Vorhaben, eine Gymnasiale Oberstufe in Offenbach einzurichten. Neben dem Standort Edith-Stein-Schule sollte perspektivisch geprüft werden, ob zur weiteren Entlastung der Gymnasien eine weitere Oberstufe im Rahmen eines Schulzentrums Ernst-Reuter-Schule in den Schulentwicklungsplan aufgenommen werden sollte.

 

6. Die Stadtverordnetenversammlung hält es für notwendig, das Angebot an weiterführenden Schulen und Bildungsgängen am Wahlverhalten der Eltern zu orientieren. Eine Erweiterung des gymnasialen Angebots kann auch durch die Einrichtung einer weiteren Gesamtschule oder durch eine Organisationsänderung (z.B. Kooperative Gesamtschule an der Bachschule) erreicht werden. Der Bau eines neuen sechszügigen Gymnasiums ist auf Grundlage der vorgelegten Überlegungen nicht zwingend abzuleiten.

 

7. Die Stadtverordnetenversammlung erwartet eine Fortschreibung und Aktualisierung des Schulbausanierungsprogramms, da nur eine sorgfältige Planung gewährleistet, dass mit Priorität und konsequent an der Modernisierung der Offenbacher Schullandschaft gearbeitet wird.

 

 

Begründung:

 

erfolgt mündlich