Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2016 - 2021

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2016-21/DS-I(A)0258                                                         Ausgegeben am 10.08.2017

                                                                                               Eing. Dat. 10.08.2017

 

 

 

 

 

Rathaus Offenbach

Umnutzung ehemaliges Bürgerbüro

hier: Erhöhung der Projektbeschlusssumme

Antrag Magistratsvorlage Nr. 2017-242 (Dez. I, Amt 60) vom 09.08.2017

 

 

Der Magistrat beantragt, dass die Stadtverordnetenversammlung wie folgt beschließt:

 

1.       Der Projektbeschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 29.09.2016, 2016-21/DS-I(A)0084, Rathaus Offenbach, Umnutzung ehemaliges Bürgerbüro, wird wie folgt angepasst:

Aufgrund von baulichen Auflagen sowie zusätzlichen notwendigen Leistungen werden weitere Mittel in Höhe von 145.000,00 € bereitgestellt. Die Projektsumme erhöht sich damit von 1.100.000,00 € um 145.000,00 € auf 1.245.000,00 €.

Die von dem Architekturbüro Adolf Gerber Baumanagement Gesellschaft mbH in Zusammenarbeit mit dem Büro Projektsteuerung und Baumanagement Appenrodt aktualisierte Kostenberechnung wurde vom Revisionsamt geprüft.

 

2.       Die erforderlichen Mittel in Höhe von 145.000,00 € werden bewilligt und stehen bei dem Produktkonto 01010800.6161000260 "Gebäudesanierung, - unterhaltung und -reparatur“, PN V 5045 (Mittel Haushaltsjahr 2017) bereit.

 

 

Begründung:

Durch Projektbeschluss 2016-21/DS I (A) 0084 vom 29.09.2016 hat die Stadtverordnetenversammlung dem Projekt „Rathaus Offenbach, Umnutzung ehemaliges Bürgerbüro“ mit einem Kostenaufwand von insgesamt 1.100.000,00 € zu Lasten des Produktkontos 01010800.6161000260 "Gebäudesanierung, - unterhaltung und - reparatur“, PN V 5045 zugestimmt.

 

Die Notwendigkeit der Kostenanpassung ergibt sich aus der baubegleitend durchgeführten Abstimmung mit der Bauaufsicht, die nach Ende sämtlicher Maßnahmen im Rathaus einen Nachtrag zum zur Beginn der Baumaßnahmen eingereichten Bauantrag fordert. Dieser Nachtrag umfasst neben den aktuellen Architektenplänen auch das aktualisierte Brandschutzgutachten mit Plänen, die Konformitätsbestätigung des Brandschutzsachverständigen sowie die Prüfstatik für notwendige statische Veränderungen. Ebenfalls sollen sämtliche Protokolle über baubegleitend durchgeführte Abstimmungen mit der Bauaufsicht, der Unteren Denkmalschutzbehörde, dem Brandschutzsachverständigen und der Feuerwehr vorgelegt werden.

 

Des Weiteren handelt es sich bei den Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen im Rathaus Offenbach um Maßnahmen in einem Bestandsgebäude aus dem Jahre 1969, wobei der Umbau zum Bürgerbüro im Erd- und Zwischengeschoss Bauteil C im Jahr 2000 erfolgte. Für die vorhandenen technischen Anlagen aus dem Jahr 1969 sind nur teilweise Bestandsunterlagen vorhanden. Da die Zugänglichkeit im Vorfeld nicht zu allen Teilen möglich war, konnte die Bestandsaufnahme nicht vollständig durchgeführt werden. Aus diesem Grund musste die Ausführungsplanung, die üblicherweise vor Baubeginn erstellt wird, im Bauverlauf teilweise angepasst werden. Somit ergaben sich im Zuge der Ausführung im Bestand neue Erkenntnisse und Notwendigkeiten, die zusätzliche Leistungen erforderlich machen, welche aus den o.g. Gründen in den derzeitigen Aufträgen nicht enthalten sein konnten.

 

Darstellung der Kostenentwicklung:

 

Nachtrag zum eingereichten Bauantrag

Gemäß Forderung der Bauaufsicht soll nach Ende sämtlicher Maßnahmen im Rathaus ein Nachtrag zum zur Beginn der Baumaßnahmen eingereichten Bauantrag vorgelegt werden. Neben dem Zusammenstellen der aktuellen Unterlagen ist hierfür u.a. die Überarbeitung des Brandschutzgutachtens einschl. Erstellen von Plänen erforderlich.

Kostenberechnung Projektbeschluss: 0,00 €

Aktueller Auftragsstand (Hauptauftrag inkl. Nachträge): 0,00 €

Zusätzlich benötigte Mittel: 50.954,00 €

 

Tischlerarbeiten

Im Zuge der Ausführung im Bestand ergab sich die Notwendigkeit auch die vier Bestandstüren zu den beiden Treppenhäusern zu erneuern, um so den erforderlichen Brandschutz zu gewährleisten. Der hieraus resultierende Nachtrag macht eine Auftragserhöhung bei Tischlerei Volker Laun erforderlich.

Kostenberechnung Projektbeschluss: 63.709,03 €

Aktueller Auftragsstand (Hauptauftrag inkl. Nachträge): 82.933,48 €

Zusätzlich benötigte Mittel: 7.050,75 €

Neue Auftragssumme: 89.984,20 €

 

Malerarbeiten

Im Zuge der Ausführung im Bestand ergaben sich Mengenanpassungen und – veränderungen. Der hieraus resultierende Nachtrag macht eine Auftragserhöhung bei Firma Bosold GmbH & Co. KG erforderlich.

Kostenberechnung Projektbeschluss: 27.468,07 €

Aktueller Auftragsstand (Hauptauftrag inkl. Nachträge): 36.847,76 €
Zusätzlich benötigte Mittel: 6.841,31 €

Neue Auftragssumme: 43.689,07 €

 

Elektroarbeiten
Im Zuge der Ausführung im Bestand ergaben sich Mengenanpassungen und -veränderungen. Der hieraus resultierende Nachtrag macht eine Auftragserhöhung bei Firma R + S Solutions GmbH erforderlich.

Kostenberechnung Projektbeschluss: 191.115,08 €

Aktueller Auftragsstand (Hauptauftrag inkl. Nachträge): 170.443,02 €

Zusätzlich benötigte Mittel: 32.467,08 €

Neue Auftragssumme: 202.910,10 €

 

Gebäudeautomation
Im Zuge der Ausführung wurde gemeinsam mit dem technischen Dienst des Hauptamtes entschieden, den gemeinsamen Schaltschrank für die Lüftungsanlagen des Stadtverordneten-Sitzungssaales und des Bürgerbüros an den Ausführungsstand der übrigen Schaltschränke für die Heizungs- und Lüftungsanlagen anzupassen. Hierfür sind zusätzliche Leistungen erforderlich, welche im derzeitigen Auftrag nicht enthalten sind. Der hieraus resultierende Nachtrag macht eine Auftragserhöhung bei Firma Maurus Automatisierungstechnik erforderlich.

Kostenberechnung Projektbeschluss: 5.438,30 €

Aktueller Auftragsstand (Hauptauftrag inkl. Nachträge): 4.066,05 €
Zusätzlich benötigte Mittel: 23.174,42 €

Neue Auftragssumme: 27.240,47 €

 

Unvorhergesehenes

Auf Grund des aktuellen Baufortschrittes sowie dem geforderten Nachtrag zum Bauantrag wurde vorsorglich ein Budget von ca. 20% für Unvorhergesehenes eingeplant.

Kostenberechnung: 24.412,44 €

 

Zur Gesamtabwicklung des Projektes werden vom Revisionsamt geprüfte zusätzlich erforderliche Mittel in Höhe von 145.000,00 € benötigt.

 

Die bereits o.g. beschlossenen Gesamtkosten in Höhe von 1.100.000,00 € erhöhen sich somit nunmehr auf 1.245.000,00 €.

 

Im Büro der ehrenamtlichen Magistratsmitglieder und anschließend im Büro der Stadtverordnetenversammlung liegt eine detaillierte Kostenberechnung zur Einsichtnahme aus.