Quelle: pio.offenbach.de
Abgerufen am 18.03.2019



Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2016 - 2021

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

2016-21/DS-I(A)0581                                                         Ausgegeben am 14.03.2019

                                                                                               Eing. Dat. 14.03.2019

 

 

 

 

 

Planung zur Verbindungsstraße B448 – Mühlheimer Straße beenden

Antrag DIE LINKE. vom 14.03.2019

 

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat auf, die Planungen für eine Verbindungsstraße zwischen B448 und Mühlheimer Straße zu beenden und das Vorhaben nicht weiter zu verfolgen.

 

 

Begründung:

 

In der Sitzung des Ausschusses Umwelt, Planen, Bauen am 21.02.2019 wurde der aktuelle Stand der Machbarkeitsstudie „Verbindungsstraße zwischen Mühlheimer Straße und der B448“ präsentiert (Präsentation liegt den Fraktionen vor). Keine der vorgestellten Varianten der Anbindung an die Mühlheimer Straße überzeugt, eine Umsetzung in überschaubarer Zeit ist unrealistisch.

Die Variante „Tunnel“ unter der Bahnstrecke bietet keine sinnige Anbindung, die Bodenbeschaffenheit dort  ist eher ungeeignet.

Die Anbindung der Gewerbestandorte ist eine zentrale Zielsetzung der Machbarkeitsstudie, deshalb muss die Verbindungsstraße auch auf Schwerverkehr ausgelegt sein. Der Neubau der Laskabrücke in den Varianten Nord 1 und 4A ist somit unerlässlich. Auf Nachfrage berichtete der beauftragte Verkehrsplaner, die Brücke verlöre im Fall eines Neubaus ihren Bestandsschutz, und müsse dann erheblich höher über dem Fahrdraht der Bahn verlaufen. Dies führt zu einer sehr steilen Abfahrt auf Seite der Mühlheimer Straße und ist kaum realistisch.

Die Variante am neuen Friedhof über die existierende Brücke Ulmenstraße koppelt das anliegende Wohngebiet ab. Die Nutzung der Brücke ist schon heute auf Tempo 30 beschränkt wegen der Grundschüler*innen, die dort ihren Schulweg haben. Außerdem ist diese Variante zu abgelegen, um auch das Alessa- und Güterbahnhofgelände zu erschließen.

Weitere Planungen sind also erkennbar überflüssig, auch vor dem Hintergrund der Finanzlage der Stadt sollte diese Machbarkeitsstudie nicht weiter fortgeführt werden.

Dieser Text wurde mit dem "Politischen Informationssystem Offenbach" erstellt. Er dient nur der Information und ist nicht rechtsverbindlich. Etwaige Abweichungen des Layouts gegenüber dem Original sind technisch bedingt und können nicht verhindert werden.