Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2016 - 2021

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2016-21/DS-I(A)0762                                                         Ausgegeben am 12.03.2020

                                                                                               Eing. Dat. 11.03.2020

 

 

 

 

 

Entwicklung einer „Offenbach App“

Antrag CDU, B´90/Die Grünen, FDP und FW vom 10.03.2020

 

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Der Magistrat wird beauftragt, bis Herbst 2020 ein Konzept zur Entwicklung einer App im Rahmen des vorgesehenen Haushaltsansatzes vorzulegen, welche die Dienstleistungen und Angebote der Stadt, des Stadtkonzerns sowie weiterer öffentlicher Einrichtungen (z.B. MainArbeit, Bundesamt für Justiz) zusammenführt. Darüber hinaus soll die App auch weitere Informationsangebote bereithalten. Hierzu gehören beispielsweise Informationen über Einschränkungen durch örtliche Baustellen, Angebote der VHS, Fahrpläne, Informationen zu Veranstaltungen und Events u.ä.m.. Insbesondere soll auch aus dem Konzept hervorgehen, welche Kosten für die Erstellung der App sowie die Folgekosten für ihre Pflege zu veranschlagen sind.

 

 

Begründung:

 

Die Digitalisierung nimmt immer stärker zu; die Nutzung von Smartphones ist eine Selbstverständlichkeit. Diesen Trend muss auch die öffentliche Verwaltung viel stärker aufnehmen. Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) soll die Interaktion zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit der Verwaltung in Zukunft deutlich schneller, effizienter und nutzerfreundlicher werden. In diesem Zusammenhang müssen die meisten Leistungen aus unterschiedlichen Themenfeldern online zur Verfügung stehen. Die Antragsteller wollen daher, dass die Leistungen, die die Stadt, der Stadtkonzern und z.B. die Mainarbeit online anbieten, auch in einer App zusammengeführt werden und über diese leicht und übersichtlich erreichbar sind. Darüber hinaus sollte die App aber auch eine Informations- und Interaktionsplattform sein, über die Bürger ihre Anliegen melden können (z.B. Mängel- und Störungsmelder) oder sich aktuell informieren können (z.B. über aktuelle Einschränkungen durch Baustellen). Ein Vorbild für den Informationsteil könnte die Rodgau-App sein, in der auch aktuelle Nachrichten, Freizeitangebote, Fahrpläne u.ä. dargestellt werden. Dieser Teil würde sich auch gut in die Überlegungen zur Entwicklung des Stadtmarketings (Veranstaltungskonzept) integrieren lassen.