Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2011 - 2016

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2011-16/DS-I(A)0066                                                         Ausgegeben am 08.09.2011

                                                                                               Eing. Dat. 07.09.2011

 

 

 

Die Zukunft des Hafen 2 sichern
Antrag der FDP-Fraktion vom 30.08.2011


Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

1. Die Offenbacher Stadtverordnetenversammlung bekennt sich ausdrücklich zum
    bekannt gewordenen Beschluss der Mainviertel GmbH zum Hafen 2 (Umzug,
    Baupläne, Finanzierungskonzept), kritisiert aber gleichzeitig die fehlende proaktive
    Information der Stadtverordneten in den zuständigen Ausschüssen.

2. Die Offenbacher Stadtverordnetenversammlung begrüßt ausdrücklich das hohe
    Spendenaufkommen von Bürgern der Region für den Erhalt der Institution Hafen2
    und wertet dies als Kompliment an die Macher und auch als Appell an die Politik,
    unterstützend tätig zu sein.

3. Der Magistrat der Stadt Offenbach wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit SOH,
    OPG und Mainviertel GmbH einen Umzug des Hafen 2 auf das vorgesehene Areal
    weiter positiv zu begleiten.

4. Der Magistrat wird daher gebeten, zeitnah in den zuständigen Ausschüssen über
    die weiteren Planungs- und Realisierungsschritte zu berichten.


Begründung:

Der Hafen 2 hat eine Strahlkraft auch über die Offenbacher Stadtgrenzen hinaus entwickelt. Damit hat die Kulturinitiative einen positiven Einfluss auf das Stadtimage und ist gleichzeitig Anziehungspunkt für Kreative.

 

Zusammen mit der geplanten Ansiedlung der HfG auf dem Hafenareal leistet damit der Hafen 2 auch einen Beitrag zur Vermarktung und zur Profilierung des Geländes.

 

Die Politik ist daher aufgefordert, das Projekt weiter positiv zu begleiten, unterstützend und gegebenenfalls moderierend tätig zu sein und damit das Klima der Spendenbereitschaft zu unterstützen.

 

Der Magistrat hat die Unterstützung der antragstellenden Fraktion, wenn er gemeinsam mit den zuständigen Gesellschaften im Rahmen des finanziell Möglichen, an erfolgversprechenden Rahmenbedingungen arbeitet.

 

Die Information der Stadtverordneten ist zu intensivieren.