Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2011 - 2016

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2011-16/DS-I(A)0230                                                         Ausgegeben am 13.08.2012

                                                                                               Eing. Dat. 11.07.2012

 

 

 

 

 

 

Mainufervorgelände: Lärmbelästigungen vermeiden, illegale Autorennen verhindern, kostenfreie Parkplätze erhalten
Antrag FDP vom 09.07.2012


Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Stadtverordnetenversammlung begrüßt die häufigeren Kontrollen durch Ordnungsamt und Polizei auf dem Mainuferparkplatz. Allerdings konnten damit die Belästigungen der Anwohner nicht entscheidend verbessert werden. Der Magistrat möge daher prüfen und berichten,

1. mit welchen Kosten für eine verbesserte Beleuchtung am Mainuferparkplatz im
    Zuge der Deichsanierung zu rechnen wäre,

2. welche Kosten durch die Anbringung von Bodentellern wie am Mainufer der Stadt
    Rüsselsheim (keine Bodenschwellen!) entstehen würden und

3. wie er die unter 1 und 2 genannten Maßnahmen bewertet und welche weiteren
    Maßnahmen der Magistrat für sinnvoll erachtet, um Lärmbelästigungen sowie
    illegale Autorennen auf dem Mainuferparkplatz zu verhindern.

Eine Bewirtschaftung des Platzes wird - im Sinne der Chancen des Einzelhandels und damit der Angebotsvielfalt der Innenstadt - abgelehnt.


Begründung:

 

Zu 1. Die Prüfung der Kosten für die Verbesserung der Beleuchtungssituation  wird indirekt durch die Magistratsantwort auf eine entsprechende Frage der FDP angeregt. Dies erscheint gerade im Hinblick auf die ohnehin anstehenden Bauarbeiten zur Deichsanierung auch zeitnah sinnvoll.

 

Zu 2. Die Stadt Rüsselsheim ist in einer absolut vergleichbaren Situation. Auch Rüsselsheim hat einen größeren Parkplatz am Main, der auch für Veranstaltungen (Feste) genutzt wird. Um hier illegale Nutzungen zu unterbinden, hat die Stadt Rüsselsheim besondere, farbig auffallende Bodenteller installiert, die weder die Fußgänger stören, noch die Nutzung für Feste einschränken. Insoweit könnte die dortige Stadtverwaltung sehr einfach über Kosten und Nutzen eine Auskunft erteilen.