Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2016 - 2021

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2016-21/DS-I(A)0151                                                         Ausgegeben am 18.01.2017

                                                                                               Eing. Dat. 16.01.2017

 

 

 

 

 

Spielgelände im Nordend, Goetheplatz

Antrag CDU, B´90/Die Grünen, FDP und FW vom 16.01.2017

 

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

1)    Der Magistrat wird beauftragt, auf dem Goetheplatz im Nordend ein temporäres Spielgelände mit mobilem Gerät für Kinder, Jugendliche und ihre Familien  zu konzipieren, welches speziell zu den Zeiten bespielt werden kann, in denen die geöffneten Schulhöfe wegen Schulbetriebs nicht genutzt werden können. Aufgrund der Dringlichkeit ist ein entsprechender Magistratsbeschluss bis März 2017 fertigzustellen und der Stadtverordnetenversammlung für die Beschlussfassung vorzulegen. Die möglichen Optionen sowie Gesamtkosten hierfür sind bis zum 02.03.2017 darzustellen. Die Maßnahme soll bis zur Fertigstellung des Spielplatzes der Johannes-Morhart-Straße vorgehalten werden.

 

2)    Die vorhandenen Netzwerkpartner (z.B. JuKoMo und Jugendzentrum Nordend) sowie das Stadtteilbüro sind bei der Gestaltungsplanung der Maßnahme einzubinden. Zudem ist zu berücksichtigen, dass donnerstags nachmittags der Goetheplatz-Markt stattfindet und der Platz für PKW umfahrbar bleiben muss.

 

3)    Der Projektbeschluss für die Errichtung des Spielplatzes Johannes-Morhart-Straße ist ebenfalls bis 30.März 2017 vorzulegen, sodass der Baubeginn noch in 2017 erfolgen kann.

 

 

Begründung

 

Die Familien im Nordend stehen vor einer nicht tragfähigen Situation. Der einzige Spielplatz im gesamten Stadtteil (Johannes-Morhart-Straße) ist seit Monaten nicht nutzbar. Nach jetziger Prognose wird der Spielplatz Johannes-Morhart-Straße frühestens 2018 wieder genutzt werden können.

 

Daher muss für die Kinder und Eltern im Stadtteil eine Zwischenlösung gefunden werden.

 

Für den Spielplatzrahmenplan wurden Bedarfe ermittelt und Priorisierungen dargestellt.

Der Spielplatz Johannes-Morhart-Straße wurde mit Platz 1 als die wichtigste Maßnahme kategorisiert. Auf Platz 2 folgt der Spielplatz Schillerschule, welcher sich ebenso im Stadtteil Nordend befindet. Hieraus ist erkennbar, wie unterversorgt  und zugleich im welchen Bedarfszustand dieser Stadtteil im Rahmen der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit ist.

 

Eine Magistratsanfrage vom 16.11.2016  kam im Sinne einer Prüfung bezüglich einer  Fläche für eine temporäre Spielplatzeinrichtung auf einer ungenutzten Fläche zu folgendem Ergebnis: „Weitere Frei-/Brachflächen, die sich für eine Nutzung als Spielplatz eignen würden…, sind im Nordend nicht bekannt.“

 

Der Magistrat wird daher beauftragt, umgehend Abhilfe zu schaffen und zu prüfen, in welchem Rahmen der Betrieb temporärer Spieleinrichtungen oder die Einrichtung eines mobilen Spielplatzangebotes auf dem bestehenden Goetheplatz realisiert werden kann und dies in Folge umzusetzen. Hierzu sollen die vorhanden Netzwerkpartner wie das Stadtteilbüro in die Planung und Gestaltung mit einbezogen werden. Die Kosten sind darzustellen.