Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2006 - 2011

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Drucksachen-Abteilung I (A)                                               Ausgegeben am 24.10.2007

                                                                                               Eing. Dat. 24.10.2007

 

Nr. 227

 

 

 

 

Symposium Zukunft Ehemaliges MAN-Roland-Werk I
Antrag CDU vom 24.10.2007, DS I (A) 227


Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, über die Ergebnisse der Auslobung zur Umstrukturierung des Ehemaligen MAN-Roland-Werks I in der Christian-Pleß-Straße in Offenbach am Main ein öffentliches Symposium auszurichten.

Hieran sind die Träger Öffentlicher Belange, Vertreter der Denkmalschutzbehörde sowie alle Offenbacher Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen.


Begründung:

 

Unter dem 26. April 2007 hat die Stadt Offenbach einen „Begrenzt offenen städtebaulichen Ideenwettbewerb mit Vertiefung zur Thematik, Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange’ zur Umstrukturierung des ehemaligen MAN-Roland-Werks in der Christian-Pleß-Straße“ ausgeschrieben.

15 eingereichte Entwürfe sollen gemäß Presseveröffentlichungen vorliegen. Keine der Ideen soll demzufolge die Juroren gänzlich überzeugt haben.

Für die Auslobung standen gesamt 60.000 € netto zur Verfügung, wobei sich die Stadt mit 15.000 € zu beteiligen hatte. Die Eigentümerin des Geländes hat sich an diesen Kosten nicht beteiligt.

 

Hingegen hat die Stadtverordnetenversammlung am 28.06.2007 mit der Vorlage I (A) 166 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 627 mit der Bezeichnung „Senefelderstraße / Christian-Pleß-Straße“ beschlossen.

Dieser Aufstellungsbeschluss betrifft exakt das im Tenor angesprochene Gebiet.

 

Die antragstellende Fraktion verlangt daher, dass die Architektenvorschläge nicht nur im Bereich der Juroren, sondern auch öffentlich diskutiert werden!

 

Besonders interessant erscheinen dann hierbei die Stellungnahmen der Grundstückseigentümerin, des Denkmalschutzes und insbesondere der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.