Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2006 - 2011

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Drucksachen-Abteilung I (A)                                               Ausgegeben am 24.08.2006

                                                                                               Eing. Dat. 24.08.2006

 

Nr. 62

 

Dez.: I (60)

 

 

 

 

Endausbau der Merianstraße von Dielmannstraße bis Hergenröderstraße und Hergenröderstraße von Merianstraße bis Ausbauende
hier: Projekbeschluss
Antrag Magistratsvorlage Nr. 290/06 vom 23.08.2006, DS I (A) 62


Der Magistrat beantragt, dass die Stadtverordnetenversammlung wie folgt beschließt:

Dem Endausbau der Merianstraße von Dielmannstraße bis Hergenröderstraße und der Hergenröderstraße von Merianstraße bis Ausbauende, nach der vom Ing.-Büro Jungkunst, Mömbris, in Zusammenarbeit mit der vom Amt für Stadtplanung und Baumanagement erstellten und vom Revisionsamt geprüften detaillierten Kostenberechnung, abschließend mit 205.000,00 € einschließlich Planungskosten, wird zugestimmt.

1. Die erforderlichen Mittel werden bewilligt und bei der Haushaltsstelle 63000.96020
    „Straßenbau Merianstraße von Dielmann bis Hergenröderstraße“ wie folgt
    bereitgestellt:

    Haushaltsplan 2006:                      25.000,00 €
    Haushaltsplan 2007:                    180.000,00 €

    Gesamt                                         205.000,00 €


2. Zum Zwecke der Beauftragung von Ingenieur- und Bauleistungen ist im
    Nachtragshaushaltsplan 2006 eine Verpflichtungsermächtigung in H.v.
    180.000,00 € einzustellen.

    Die entsprechenden Änderungen sind in Nachtragshaushaltsplan 2006 und
    Haushaltsplan 2007 vorzunehmen.

3. Die Finanzierung ist wie folgt vorgesehen:

    Kreditmarktmittel:             205.000,00 €


4. Die jährlich anfallenden und vom Revisionsamt geprüften Folgekosten in Höhe
    von 13.819,50 € sind in den folgenden Jahren zu veranschlagen.

Begründung:

 

Die Erschließung des Neubaugebietes „Buchrain“ erfolgte im Jahre 1979. Erstmalig im Stadtgebiet Offenbach sollten die Straßen in diesem Wohngebiet als verkehrs-beruhigter Bereich ausgeführt werden. Vorab erfolgte der Straßenbau lediglich als Baustraße zur Gewährleistung der Grundstückszufahrt. Der Endausbau der Straßen in diesem Wohngebiet (Buchrainweg, Hergenröderstraße, Dielmannstraße, Blumen-straße, Manchotstraße, Merianstraße und Georg-Oswald-May-Weg) erfolgte bis 1997. Nun soll auch das noch verbliebene Reststück der Merianstraße und Hergenröderstraße endgültig fertig gestellt werden.   

 

Entsprechend der Ausführung als verkehrsberuhigter Bereich ist keine bauliche Trennung von Gehwegen und Fahrbahn geplant. Der vorliegende Entwurf sieht analog zu den bereits fertig gestellten angrenzenden Straßen eine durchgehend mit Beton-Verbundsteinpflaster befestigte Oberfläche in grauer und roter Farbe vor. Die Parkplätze sind durch anthrazitfarbenes Pflaster gekennzeichnet, untereinander durch unterbrochene weiße Pflasterstreifen getrennt und zusätzlich durch eine Betonplatte mit einem weißen „P“ gekennzeichnet. Die Oberflächenentwässerung erfolgt über die bereits vorhandenen Straßeneinläufe in der Fahrbahnmitte. Entsprechend der Ausführung in den angrenzenden Straßen wird bautechnisch keine optisch sichtbare Mittelrinne ausgebildet, die Wasserführung erfolgt in einer Kehle im Pflasterbelag.

 

An den beiden Seiten der Merianstraße werden Straßenbäume in Baumscheiben gesetzt. Die Baumscheiben werden mit Bodendeckern bepflanzt.

 

Die vorhandenen 3 Straßenlampen in der Merianstraße werden abgebaut und durch

5 neue Leuchten entsprechend dem in den angrenzenden Straßen üblichen Lampentyp ersetzt. Das Beleuchtungskabel ist in einem Kabelschutzrohr bereits vor-

handen und wird weiter benutzt. In der Hergenröderstraße ist derzeit keine Beleuchtung vorhanden. Hier sind insgesamt 3 neue Leuchten einschließlich Kabel-trasse vorgesehen.

 

Im Büro der ehrenamtlichen Magistratsmitglieder und anschließend im Büro der Stadtverordnetenversammlung liegen die Planungsunterlagen sowie eine detaillierte Kostenberechnung und Folgekostenberechnung zur Einsichtnahme aus.

 

Die Erschließungsbeiträge wurden bereits im Jahr 1998 vereinnahmt.