Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2006 - 2011

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Drucksachen-Abteilung I (A)                                            Ausgegeben am 10.02.2011

                                                                                               Eing. Dat. 10.02.2011

 

Nr. 698

 

 

 

Gesamtstädtische Gestaltungslinien
Antrag CDU vom 10.02.2011, DS I (A) 698


Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat möge ein Gesamtkonzept für die Stadtplanung entwickeln und vorstellen.

Hierzu sind Stadtteile, Stadtbereiche zu analysieren und hinsichtlich ihrer Eigenschaften zu bewerten und Fördermöglichkeiten zu erarbeiten. Die Ergebnisse sind zu entsprechenden bereichsbezogenen Gestaltungsleitlinien zu formulieren und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.

Vorhandene Bebauungspläne sind zukünftig hinsichtlich dieses Konzeptes zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Eventuelle Ausnahmen sind entsprechend zu begründen.


Begründung:

Die baulichen Investitionen stellen sich in Offenbach derzeit als über das gesamte Stadtgebiet verteilte Einzelmaßnahmen dar. Es ist daher dringend ein Konzept zu formulieren, welches einen stringenten Faden mit einer Zielsetzung der Stadtentwicklung aufzeigt.

 

Da sich Offenbach entsprechend seiner finanziell stark strapazierten Situation keinen radikalen Umbau des Stadtbildes leisten kann, bleibt nur die Möglichkeit, bestehende Strukturen zu optimieren und aufeinander abzustimmen.

 

Oberste Priorität hat somit eine wirtschaftlich sinnvolle und nachhaltige Ausarbeitung, Förderung und Verknüpfung vorhandener Potentiale.

 

Darauf abzustimmen sind auch Aufgaben, die von Gesellschaften erbracht werden, welche der Stadt Offenbach ganz oder teilweise in einem Eigentumsverhältnis zugeordnet sind. Hier sind neben den baulichen Aufgaben die verkehrs- und energietechnischen Maßnahmen zu berücksichtigen, als auch die Unterhaltungsmaßnahmen.

 

Vorlagen, welche die Erarbeitung von Bebauungsplänen beinhalten, sollten zukünftig entsprechend verstärkt die daraus folgenden Wechselwirkungen mit der Umgebung, sowie gegebenenfalls dem gesamten Stadtgebiet darstellen.