Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2001 - 2006

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Drucksachen-Abteilung I (A)                                                          Ausgegeben am 03.11.2004

                                                                                                          Eing. Dat. 03.11.2004

 

Nr. 758

 

 


Gestaltung der Hochwasserschutzanlagen in Bürgel und Rumpenheim
Antrag SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FWG vom 03.11.2004, DS I (A) 758


Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:


Der Magistrat wird beauftragt, sich in Verhandlungen mit dem Regierungspräsidium Darmstadt bzw. dem Land Hessen dafür einzusetzen, dass die geplanten Hochwasserschutzanlagen in Bürgel und Rumpenheim optisch so gestaltet werden, dass sie sich in die Ortsbilder einpassen.

Der Magistrat wird weiterhin beauftragt, bei den Verhandlungen über die Gestaltung der weiteren Deichbaumaßnahmen die in den Stadtteilen Bürgel und Rumpenheim in Belangen des Denkmalschutzes engagierten Vereine Pro Bürgel und Bürgerinitiative Rumpenheim einzubeziehen.


Begründung:

 

Nach Plänen des Regierungspräsidiums Darmstadt soll der Maindamm zwischen Bürgel und Rumpenheim ab Mitte 2005 so saniert werden, dass er einem 200-jährigen Hochwasser standhält. Die bisherigen Planungen würden die Ortsbilder in Bürgel und Rumpenheim zum Teil stark beeinträchtigen. Entlang der Schöffenstraße ist z.B. eine Abtragung des alten Steindamms und die Errichtung von Spundwänden vorgesehen. Diese sollen auf der Bürgeler Seite lediglich begrünt, aber nicht verkleidet werden. Auch in Rumpenheim am Kleinen Gässchen ist eine Spundwand vorgesehen, die nicht verkleidet werden soll.

Die geplanten Veränderungen würden die Ortsbilder in Bürgel und Rumpenheim stark verändern und beeinträchtigen. Beide Stadtteile leben auch von ihrer Nähe zum Main. Es muss daher im Interesse der Stadt sein, dass die Neugestaltung des Maindamms, die das Erscheinungsbild der beiden Stadtteile für lange Zeit mitbestimmen wird, optisch möglichst ansprechend vorgenommen wird. Da die Baumaßnahmen vom Regierungspräsidium in Darmstadt geplant werden, wird der Magistrat hiermit aufgefordert, sich in Verhandlungen mit dem RP bzw. dem Land Hessen für eine optisch möglichst verträgliche Lösung einzusetzen.