Quelle: pio.offenbach.de
Abgerufen am 03.12.2021



Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2001 - 2006

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Drucksachen-Abteilung I (A)                                                            Ausgegeben am 04.05.2004

                                                                                                            Eing. Dat. 03.05.2004

 

Nr. 644/2

 

 

 

Weqezeichen in der Kulturmeile
Änderungsantrag SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FWG vom 03.05.2004,
DS l (A) 644/2

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, den Begriff „Kulturkarree" für den Bereich entlang der Herrnstraße nördlich der Berliner Straße in seinen Veröffentlichungen, z.B. in Flyern, Veranstaltungshinweisen und auf der Homepage der Stadt Offenbach verstärkt zu verbreiten.
Weiterhin wird der Magistrat beauftragt, zu prüfen und zu berichten, ob an der Herrnstraße eine Hinweistafel in Form eines Stadtplanausschnittes aufgestellt werden kann, auf der die kulturellen Einrichtungen im Bereich des Kulturkarrees dargestellt werden und wie diese finanziert werden kann.

Begründung:

Der Bereich an der nördlichen Herrnstraße hat sich als „Kulturkarree" im kulturellen Leben der Stadt Offenbach inzwischen fest etabliert. Leider ist dieser Name noch nicht jedem geläufig, so dass die Stadt in ihren Veröffentlichungen darauf achten sollte, dass sie ihn offensiv verbreitet.

Außerdem sollte geprüft werden, ob an der Herrnstraße, z.B. an der Ecke zur Berliner Straße, eine Hinweistafel aufgestellt werden kann, auf der die Institutionen im Bereich des Kulturkarrees optisch dargestellt werden.

Dazu gehören das Haus der Stadtgeschichte inkl. Stadtarchiv, die Stadtbibliothek mit der Jugendbücherei, das Klingspor-Museum, der Lilipark mit dem Metzlerschen Badetempel, die Hochschule für Gestaltung mit dem geplanten neu gestalteten Campus, die Kulturverwaltung im Bernardbau, der für Lesungen und Konzerte geschätzte Bücherturm in der Stadtbibliothek, die Volkshochschule, das Büsingpalais und den Büsinghof als Veranstaltungsorte sowie die französisch-reformierte Kirche. Auch auf die Stadtkirche, das Deutsche Ledermuseum und das überregional bekannte Capitol in der Goethestraße sollte hingewiesen werden. Bei der Finanzierung der Tafel könnte versucht werden, Sponsoren hierfür zu suchen oder z.B. die Hochschule für Gestaltung als Partner zu gewinnen.

 

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