Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2026 - 2031


2026-31/DS-I(A)0082Ausgegeben am 13.08.2026

Eing. Dat. 13.08.2026

 

 

 

 

 

Einführung einer Katzenschutzverordnung

Antrag SPD und CDU vom 13.08.2026

 

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Der Magistrat wird beauftragt, einen Entwurf für eine Katzenschutzverordnung zu erarbeiten und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen. Gemeinsam mit der Offenbacher Tiertafel und dem Tierheim soll ein Konzept entwickelt werden, um soziale Härten, die daraus entstehen können, abzufedern.

 

 

Begründung:

 

Eine kommunale Katzenschutzverordnung ist ein in vielen Kommunen angewendetes Mittel, um eine unkontrollierte Vermehrung von freilebenden Katzen und das damit verbundene Tierleid zu begrenzen. Daher umfasst eine Katzenschutzverordnung in vielen Fällen eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierpflicht. Eine Kennzeichnungs- und Registrierpflicht erleichtert das Ermitteln der Besitzerinnen und Besitzer und reduziert damit den Aufwand für Tierheime. Dazu kommt, dass eine Kastration von Katzen den Drang nach Streifzügen und damit auch Straßenunfälle mit Beteiligung von Katzen reduziert. Eine Reduktion der Zahl von wildlebenden Katzen, die auf die Jagd angewiesen sind, schützt außerdem Jungvögel. Da auf absehbare Zeit keine Regelung auf Landesebene in Sicht ist, leistet die Einführung einer kommunalen Katzenschutzverordnung einen sinnvollen Beitrag zum Tierwohl.

 

Hinweis: Der Antrag wird den Stadtverordneten und Fraktionen elektronisch (PIO) zur Verfügung gestellt.