Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2001 - 2006


Drucksachen-Abteilung I (A) Ausgegeben am 05.07.2005

Eing. Dat. 04.07.2005

 

Nr. 872

 

 

 

Gestaltung Ostendplatz
Antrag CDU vom 04.07.2005, DS I (A) 872

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, zur Vorbereitung einer Bürgerversammlung über die Gestaltung des Ostendplatzes Modellvorschläge vorzulegen, die folgendes Anforderungsprofil erfüllen:

1. Der Ostendplatz muss weiterhin für öffentliche Veranstaltungen wie Bieberer Kerb
    und Fest der Bieberer Vereine nutzbar bleiben.

2. Das gesamte Areal zwischen Seligenstädter Straße, Wikingerstraße und
    Obermühlstraße bleibt frei von jeglicher Wohnbebauung. Die Zukunft der
    Bushaltestelle (Wendeschleife) ist Bestandteil der Platzgestaltung.

3. Die sanitären Anlagen müssen in gutem Zustand und ausreichender Zahl
    vorhanden sein.

4. Der Platz muss für alle Generationen nutzbar sein.

5. Sämtliche Gestaltungsvorschläge müssen die Höhe der Kosten, des Unterhalts
    und die Finanzierung enthalten.


Begründung:

 

Vorschläge zur Gestaltung des Ostendplatzes in Bieber gab und gibt es in großer Zahl. Bereits in der Vergangenheit wurden viele Vorschläge zur Gestaltung des Ostendplatzes vorgetragen, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer dieses Platzes verhinderte jedoch bisher eine eindeutige Festlegung. Konsens besteht darin, den Ostendplatz als Kerbplatz und als Ort des Festes der Bieberer Vereine zu erhalten. Diese Anforderung verbietet automatisch eine Planung dieses Platzes in parkähnlicher Form oder einer Gestaltung mit Freizeiteinrichtungen für Jugendliche.

 

Der Ostendplatz ist der zentrale Platz von Bieber und sämtliche Gestaltungsvor­schläge für eine Neugestaltung des Platzes müssen sich an den oben aufgeführten Kriterien orientieren.

 

Darüber hinaus soll der Magistrat bei jeder Gestaltungsvariante auch die Höhe der Kosten, der Unterhaltung und der Finanzierung mit einplanen und darlegen.

 

Mit Schreiben vom 1. September 2005 hat die antragstellende Fraktion diesen Antrag zurückgezogen.