Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt

Offenbach am Main

2021 - 2026

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

2021-26/DS-I(A)0108                                                         Ausgegeben am 21.09.2021

                                                                                               Eing. Dat. 20.09.2021

 

 

 

Erweiterung des Kernbereichs des Zukunftskonzepts Innenstadt

Antrag Ofa vom 17.09.2021

 

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

1.    Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, ob der Kernbereich des Projekts „OFFEN DENKEN – Zukunftsprojekt Innenstadt“ um die Frankfurter Straße 52 – 61 erweitert werden kann.

 

2.    Die Prüfung sollte nicht länger als drei Monate dauern.

 

3.    Nach der Prüfung sollen die Ergebnisse der Stadtverordnetenversammlung berichtet werden.

 

 

Begründung:

 

„Offen Denken - Zukunftsprojekt Innenstadt“ (https://www.offenbach.de/medien/bindata/of/Wirtschaft_/dir-15/Zukunftskonzept-Innenstadt-Offenbach.pdf)  ist ein wichtiger Plan, der dazu führen soll, Offenbach und unsere Innenstadt wieder liebenswerter und attraktiver zu machen. Er wurde in jahrelanger Arbeit mit massiver Bürgerbeteiligung erarbeitet. Dabei kam heraus, dass der Innenstadtbereich sehr weitläufig ist und seine Abgrenzungen unterschiedlich gesehen werden. Es wurde dann willkürlich, wenn auch verständlicherweise pragmatisch, ein Kernbereich festgelegt. Diesem stehen Fördermöglichkeiten zu.

 

Gleichzeitig wurden aber auch erweiterte Bereiche des Kernbereichs definiert, die ebenfalls gefördert werden können. So gibt es Areale, die bei der „Urban Art Biennale“ gefördert wurden, beim Feste-Programm aber herausfielen.

 

Auch das „Impulsprojekt Lückenfüller“ (S. 100 der oben verlinkten Broschüre) ist nur eins von mehreren Beispielen, bei dem die Abgrenzung durchaus weiträumiger gezogen wird.

 

Direkt wenige Meter von der Abgrenzung des Kernbereiches (Kaiserstraße) entfernt haben sich zwei interessante Projekte angesiedelt, nämlich die „Galerie genau am Ort“ und die „Nuernberger-Galerie“, die einen Ort der Begegnung von Künstlerinnen und Künstlern mit Bürgern der Stadt und Freiräume für Projekte schaffen. Diese passen genau in das Konzept von OFFEN DENKEN hinein. Deshalb wäre es sinnvoll, den Kernbereich ein wenig zu erweitern, um auch hier die Fördermöglichkeiten optimal nutzen zu können

 

Hinweis: Der Antrag wird den Stadtverordneten und Fraktionen elektronisch (PIO) zur Verfügung gestellt.